Montag, 28. April 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter II John Green [Rezension]

"Ich bin wie eine tickende Zeitbombe und irgendwann werde ich explodieren"

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Format: Gebunden:
Verlag: Hanser
Preis: 16,99 Euro
Genre: Liebesroman

Man würde eigentlich sagen, dass es sich wieder um eine Geschichte zweier Krebskranker handelt.
Tut es auch. Ich sage nicht das Gegenteil. Aber John Green schafft es trotzdem, seinem Buch eine einzigartige Note zu geben.
Das Schicksal kann manchmal ein mieser Verräter sein.
Dieses Mal trifft das Schicksal zwei junge krebskranke Jugendliche: Hazel Grace und Augustus Waters.

Zusammenfassung:

Hazel Grace hat Krebs. Sie weiß, dass sie bald sterben wird und ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Zur Schule geht sie schon lange nicht mehr. Mitleid möchte sie von niemanden, schon gar nicht von ihren Eltern, die ständig emotional werden, wenn sie Hazel gegenüber stehen. Hazel besucht deshalb eine Selbsthilfegruppe, wo sie auf Augustus trifft. Er ist einer von ihnen. Doch sieht er gut aus, ist intelligent und humorvoll. Wie das Schicksal so will, verlieben sich  beide ineinander, teilen die gleichen Interessen und fliegen nach Holland um ihrem Lieblingsautoren zu treffen.

Meinung:

John Green hat wirklich ein Meisterwerk erschaffen. Das Buch wurde mit interessanten Elementen gestaltet. Obwohl die Protagonisten in dem Buch alle krank sind entgegnen sie das Leben mit Humor. Immer wieder baut John Green lustige Passagen in sein Buch.

Einige Leser waren sehr emotional während sie das Buch gelesen haben, andere haben gar geweint. Ich muss sagen, das das Buch traurig war, aber durch die Witze und lockere Einstellung der Protagonisten, konnte man den negativen Gedanken immer wieder beiseite schieben.

Zum Schreibstil von John Green fehlen mir die Worte. Ich weiß gar nicht wie ich man so einen schönen Schreibstil in Worte fassen kann. Man liest ein zwei Seiten und stößt dann auf so unglaubliche Zitate, die man sich auf ein Stück Papier aufschreiben möchte.
Der Schreibstil hat mich verschlungen und in seinen Bann gezogen.

Gus zum Beispiel steckt sich hin und wieder eine Zigarette in den Mund. Aber nicht um zu rauchen. Ganz im Gegenteil. Er verwendet die Zigarette als Metapher. Er möchte der Zigarette nicht nachgeben. Er wird die Zigarette nicht gewinnen lassen.

Hier macht John Green Gebrauch von Elementen von Rene Magritte.
Ich möchte das Buch gern weiterempfehlen, einfach weil es kein 0815 Krebsroman ist, sondern noch viel mehr.

Bewertung:



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