Dienstag, 9. Dezember 2014

A Little Too Far II Lisa Desrochers [Rezension]

Titel: A Little Too Far
Autorin: Lisa Desrochers
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv Verlag
Preis: 9,99 Euro
Genre: Liebesroman, Junge Erwachsene


Zusammenfassung:

Wie konnte das passieren?
Wie konnte sie so weit gehen?

Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexies bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexie ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen ...

Meinung:

Also da hatte doch Lexie tatsächlich Sex mit ihrem Stiefbruder. Ob das gut gehen kann?
Lexie und Trent verstehen sich super. Sie sind ja auch Geschwister, wobei Trent "nur" ihr Stiefbruder ist. Stiefbruder heißt ja so viel wie "nicht leiblicher" Bruder, also ist doch Sex dann in Ordnung, oder? 
Nach dem Sex mit Trent plagen Lexie Schuldgefühle. Wie konnte sie nur? Ihre Eltern dürfen nichts davon erfahren und Trent darf niemandem davon erzählen. Am besten vergessen beide schleunigst was passiert ist.
Können sie das denn?
Nachdem Lexie für ein Jahr nach Rom reist, muss sie immer zu an Trent denken. Aber klar doch, sie ist Hals über Kopf in ihn verliebt. Es stimmt einfach alles zwischen ihnen. Aber dann taucht Alessandro auf. Ein italienischer Priester. Lexie denkt, dass es zwischen ihnen funkt, jedoch muss sie sich eingestehen, dass sie sich das Ganze einbildet. 
Was tut sie nun?

Die Grundidee des Romans hat mir unheimlich gut gefallen, vor allem weil sie für einen Jugendroman anders ist als sonst. 
Hier gibt es keine Protagonisten, die ständig weinen oder immer wieder an ihre tragische Vergangenheit denken müssen. Nein! Es handelt sich in dieser Geschichte um zwei, stinknormale Jugendliche, die sich ineinander verlieben. 

Zu Anfang des Romans werden wir in die kleine "verbotene" Liebeswelt von Trent und Lexie befördert. Jedoch endet dies rasant, da Lexie sich auf den Weg nach Rom macht. Als Leser würde man gern mehr von Trent und Lexie erfahren.  
Es fehlen hier einfach die Momente bzw. Szenen mit Trent, da die Geschichte des Romans mehr um ihn gehen sollte, statt dessen bekommen wir "Alessandro", den ich zwar sympathisch finde, aber super langweilig. Was erwarte ich auch?! Er ist Priester, bzw. wird es noch in naher Zukunft. Man merkt, dass zwischen beiden nichts läuft und auch nicht laufen wird, da Lexies Gedanken immer wieder zu Trent schweifen.

Da ich Italien unheimlich toll finde, gefiel mir die Umgebung und Atmosphäre sehr, die von der Autorin aufgebaut wurde. 

Der Schreibstil der Autorin ist gut, flüssig und lesbar. Was ich jedoch seltsam fand, war das Ende des Romans. Es geht alles zwar mit einem Happy-End aus, jedoch fand ich die letzten Schritte ziemlich schnell.

Meine Bewertung: 

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