Sonntag, 26. Juli 2015

The Book of Ivy II Amy Engel [Rezension]

"A boy and a girl holding each other between the sheets" (S.219)

Titel: The Book Of Ivy
Autorin: Amy Engel
Format: Paperback
Verlag: Entangled Teen
Preis: 9,60 Euro
Genre: Dystopie


Zusammenfassung:

What would you kill for?

After a brutal nuclear war, the United States was left decimated. A small group of survivors eventually banded together, but only after more conflict over which family would govern the new nation. The Westfalls lost. Fifty years later, peace and control are maintained by marrying the daughters of the losing side to the sons of the winning group in a yearly ritual.

This year, it is my turn.

My name is Ivy Westfall, and my mission is simple: to kill the president's son - my soon-to-be husband - and return the Westfall family to power. 

But Bishop Lattimer is either a very skilled actor or he's not the cruel, heartless boy my family warned me to expect. He might even be the one person in this world who truly understands me. But there is no escape from my fate. I am the only one who can restore the Westfall legacy. 

Because Bishop must die. And I must be the one to kill him...

Meinung:

Nach den arrangierten Ehen, die gleich auf den ersten Seiten zu lesen sind, befinden sich die Mädchen in ihren eigenen Häusern. Sie sind ihre eigenen Hausfrauen und haben ihren eigenen Ehemann an ihrer Seite. So hat sich Ivy ihr Leben nicht erhofft, aber aus familiären Gründen musste sie den Plan zustimmen. 
Sie muss sich ja nicht in Bishop, den Jungen, den sie heiratet, verlieben, denkt sie sich. 
Es könnte ja alles vorgetäuscht bleiben. 
Und dann tötet sie ihn. 
Umbringen, damit der Plan aufgeht. 
Aber warum ist Bishop so anders? 
Je mehr Ivy Bishop kennenlernt und mit ihm Zeit unter einem Dach verbringt, desto weniger möchte sie ihm etwas antun.

Der Roman sollte ziemlich schnell gelesen sein, da er insgesamt nur 282 Seiten besitzt. Relativ kurz für einen Roman, vor allem für einen Dystopie-Roman.

Der Klappentext hat mir sehr gefallen, daher wollte ich das Buch unbedingt lesen. Doch leider verspricht das Buch keine atemberaubende Geschichte wie auf dem Buchrücken.
Der Anfang wurde zunächst sehr in die Länge gezogen. 
Die Hochzeit findet statt, danach gelangt Ivy in ihr Haus. Sie redet nicht viel mit Bishop zunächst. 
Er verlässt jeden Morgen das Haus und man weiß nicht warum. Sie begegnen sich sehr selten. 
Alles ist ziemlich langatmig und fast schon langweilig. Wenige Dialoge kommen zustande. 
Man bekommt keine Action.

Man denkt, dass das Buch noch langweiliger wird, doch plötzlichen tauchen die letzten 82 Seiten auf und alles ändert sich für den Leser. Der Handlungsverlauf arbeitet sich zum Höhepunkt hin. Es wird Spannung aufgebaut. Man möchte nun wissen, was zwischen Bishop und Ivy ist. Vor allem aber fragt man sich, ob sich Ivy ihren Vater wiedersetzen wird, oder den Auftrag beendet. 

Der Leser gelangt an die Spitze und an den lang ersehnten Höhepunkt, der abgrubt und sofort mit einem überraschenden Cliffhanger endet. 

Ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Meiner Meinung konnte sich der Roman auf den letzten Seiten noch retten und hat das Buch so ausgeglichen. 

Meine Bewertung:

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