Samstag, 31. Oktober 2015

Throne of Glass - die Erwählte II Sarah J. Maas [Rezension]

"Ich bin Celaena Sardothien, Adarlans Assassinin. Wenn diese Männer wüssten, wer ich bin, würde ihnen das Lachen vergehen. Ich werde gewinnen. Ich werde keine Angst haben." (S.147)

Titel: Throne of Glass - Die Erwählte
Autorin: Sarah J. Maas
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv
Preis: 9,95 Euro
Genre: Fantasy


Zusammenfassung:

Zwei Männer lieben sie.
Das gesamte Land fürchtet sie.
Nur sie kann das Königreich retten.

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann erhält sie eine letzte Chance. Kronprinz Dorian hat sie dazu auserkoren, in einem tödlichen Wettkampf für ihn zu kämpfen. Gewinnt sie, erhält sie ihre Freiheit zurück. Verliert sie, bezahlt sie mit ihrem Leben....

Die faszinierende Saga beginnt.

Meinung:

Celaena ist die erste Minensklavin, die es geschafft hat 110 Meter von den Minenschächten zu entkommen und dabei die meisten Wachen auszuschalten.
Nun wird sie in den Palast gerufen, da der Kronprinz Dorian sie als seinen Champion aussucht. 
Sie wird ausgebildet und kampffähig gemacht. Und muss gegen die stärksten und gefährlichsten Diebe des Landes kämpfen. Das alles macht sie nicht ohne Grund. Als Gegenleistung bietet der Kronprinz nach vier Jahren ihr die Freiheit an. Keine Minensklavin mehr sein; ein Traum für Celaena.

Der fiktive Roman, der in einer armen Fantasiewelt spielt, bietet einen Überblick über verschiedene Teile des Landes. Die Bevölkerung scheint in arme und reiche Schichten getrennt zu sein. Wie wir alle wissen leben die Armen nur kurz und die Reichen sehr lang. In diesem Fall arbeiten die meisten in den Minen. Der komplette Roman wird dabei aus einer auktorialen Sichtweise erzählt, so dass man über alles und jeden Bescheid weiß. Die Gefühle der Protagonisten werden alle kenntlich gemacht und hervorgehoben, auch die Gedanken werden dem Leser vermittelt. Alles wird durch die Erzählperspektive preisgegeben.

Die drei Hauptprotagonisten sind Celaena, Dorian und Chaol. Chaol ist der Captain der Garde und passt auf, dass Celaena nicht womöglich den Prinzen tötet. Da gesagt wird, dass sie gefährlich ist. Immer wieder redet Chaol dem Prinzen ein, sich nicht mit ihr in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Dorian geht ziemlich gleichgültig mit dieser Aussage um. Er ist gerne in Celaenas Gegenwart und redet mit ihr über Bücher, die er ihr regelmäßig ausleiht. Chaol mag von außen harte Gesichtszüge haben und immer eine starke Haltung einnehmen, jedoch kann auch er nicht leugnen, dass er von der Assassinin gleichwohl angetan ist. Celaena ist sehr witzig. Sie ist eine starke Frau mit Humor und viel Sarkasmus und lässt sich nichts sagen, vor allem nicht von Leuten aus dem Schloss. Sie zeigt, dass sie unabhängig ist und niemanden braucht.

Der Buchrücken verrät bereits, dass beide Männer in Celaena verliebt sind. Ich weiß nicht warum, aber beide Protagonisten waren mir am Anfang nicht sympathisch. Sie waren auf eine gewisse Weise "komisch". Beide haben meiner Meinung nach nicht an Celaenas Seite gepasst. Ich hätte mir den Roman auch ohne Liebesaspekt vorstellen können. Warum gibt es wieder die gleiche Konstellation? Zwei männliche Protagonisten und eine Weibliche.

Dadurch dass sich Celaena zurückhalten und sich als Frau den anderen Gegnern gegenüber nicht auffällig verhalten soll, gibt es nicht viel Spannung während der Prüfungen. Man ist sehr gespannt auf die Kampfszenen und wartet erwartungsvoll, was passieren wird. Welche Prüfung kommt als nächstes und wer bleibt im Spiel? Jedoch wird man zum Teil enttäuscht. 
Der Verlierer der jeweiligen Prüfung wird in das Loch zurückgeschickt, aus dem er gekommen ist. 

Neben der Prüfungen ereignet sich noch etwas anderes, etwas schlimmeres. Irgendjemand tötet die Kämpfer und zerfleischt sie. Ihre Leichen findet man im Palast auf. 
Wer macht das bloß?

Es scheint als würden viele Celaena verdächtigen. 

Es ist ein wenig verständlich warum so viele in den USA diesen Roman bzw. die komplette Reihe hypen. Jedoch wirft dieser Hype auch ein schlechtes Licht auf den Roman. Die Erwartungen werden eine Stufe höher gesetzt bis man dann letztendlich enttäuscht wird. 
Sehr gespannt habe ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet, da sie dem amerikanischen so ähnlich ist, ich muss aber auch sagen, dass der Roman zu viele Seiten hat, die gar nicht nötig waren. 
Ich kann mir vorstellen, dass es in den anderen Teilen um viel mehr gehen wird.

Meine Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen