Freitag, 27. November 2015

Biss in alle Ewigkeiten II Stephenie Meyer [Rezension]

"Und dann änderte ich doch meine Meinung." (S.409)

Titel: Biss in alle Ewigkeiten
Autorin: Stephenie Meyer
Format: Gebunden
Verlag: Carlsen Verlag
Preis: 24,99 Euro
Genre: Jugendbuch
Zum Buch


Zusammenfassung:

In "Biss in alle Ewigkeit" erzählt Autorin Stephenie Meyer die GEschichte von Bella und Edward mit umgekehrten Vorzeichen und lässt die Leser den Kultroman auf gnz neue Weise erleben: ein Teenager und eine Vampirin verstricken sich in eine Liebe gegen jede Vernunft - und bieten "Biss"- Fans neuen Lesestoff und Suchtpotenzial.

Meinung:

Es passiert schon wieder.
Wieder tauche ich in die Geschichte von Bella und Edward. Doch dieses Mal sind es nicht Bella und Edward, sondern "Beau" und "Edythe"; die Protagonisten in dem Roman "Biss in alle Ewigkeit."

Als ich den Roman vor einer Weile angefangen habe zu lesen, hat es mich an die alte Zeit erinnert. Damals in der 8. Klasse, als ich Hals über Kopf in diese Bücher verliebt war.
Das Schöne an diesem Roman ist, dass es wieder Gefühle in mir entfacht hat. Positive Gefühle.
Egal, wie viele sich gegen die Story und die Twilight-Reihe aussprechen, ich werde sie lesen.
Ich wollte einfach sehen, ob ich die Bücher wieder mögen werde. Und ich habe Beaus und Edythes Story geliebt. Es war Twilight nur mit anderen Namen. Die Wahl der Namen ist sehr passend. Stephenie Meyer hat sehr außergewöhnliche Namen gewählt. 
Man kann nicht sagen, dass es eine billige Kopie von Twilight ist, denn einige Szenen, wenn nicht sogar essentielle Momente wurden umgeschrieben. Der Schreibstil ist im Vergleich zu anderen Autoren nicht perfekt, jedoch lässt sich der Roman leicht und flüssig lesen. Gerade Mädchen ab 14 Jahren, könnten/ würden diesen Roman mögen. Durch die, in den vergangenen Jahren gesammelten Leseeindrücke, kann man nicht sagen, dass Twilight eines der besten Romane ist. Twilight ist ein guter Roman, mit einer damals außergewöhnlichen Geschichte.
Zur Zeit befinden sich wenige neue Vampirromane auf dem Markt, was man vor Jahren nicht sagen hätte können. Vampire Academy, Twilight, Vampire Diaries, der Kuss des Dämons und noch viele weitere Romane handelten von Vampiren. Heute hat es stark abgenommen, der Markt bietet andere Kreaturen, die bei den Lesern Interesse erwecken. 

Beaus und Edyths Charaktere waren anders. Sie waren nicht Edward und Bella. Sie waren anders und das wird der Leser schnell merken. Ihre Art und ihr Verhalten sind nicht gleich dem von Bella und Edward. Auch der Humor ist stärker. Gelegentlich bekommt man aber das Gefühl, dass sie keine Liebenden sind, sondern "nur" gute Freunde.

"Und wie lange bist du schon siebzehn?", fragte ich.
"Eine Weile", gab sie zu.
Ich lächelte. "Okay"  (S. 172)

"Lach jetzt bitte nicht, aber wie kommt es, dass du tagsüber rausgehen kannst?"
Sie lacht trotzdem. "Nur ein Mythos." (S.173)

Selbst wenn ich den Roman nochmal in 10 Jahren lese, ich würde ihn mögen und dass weiß ich aus fester Überzeugung. Dennoch wäre es falsch dem Roman fünf oder vier Sterne zu geben, da man heutzutage ein viel größeres Angebot an Romanen hat, die um einiges besser sind. Aber es ist nicht gelogen, wenn ich sagen würde, dass Twilight einer der ersten Vorreiter für dieses Genre war. 

Meine Bewertung:

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